Study on Reintegration of Migrant Youth, EFUS 2007-09

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Machbarkeitsstudie zur Reintegration jugendlicher Migranten die möglicherweise Opfer von Menschenhandel sind
Dieses europäische Projekt zielt darauf ab, eine Machbarkeitsstudie zur  Reintegration junger Migranten zu erstellen, die in Betracht zieht dass sie möglicherweise Opfer von Menschenhandel sind. Im Zentrum bei der Erforschung der  Vorraussetzungen und Bedingungen für eine freiwillige Rückkehr steht dabei das übergeordnete  Interesse der Kinder und Jugendlichen und ihre spezifischen sozialen Bedürfnisse. Das Projekt besteht aus drei Seminaren und einer Forschungsphase in den teilnehmenden Städten und Partnerinstitutionen.
Eine große Anzahl an Arbeitsdokumenten in französischer Sprache kann von der frz. Version dieser Seite herunter geladen werden.
Projektleitung: Europäisches Forum für urbane Sicherheit (EFSU), Paris – Frankreich
Dauer: 18 Monate (3.9.07 bis 28.2.2009)
Zeitplan: Seminar in Marseille (Nov. 08), Forschungsphase (Jan-Aug 2008), Seminar in Paris (Sept. 08), Abschlusskonferenz in Brüssel (Nov 2008)
Forschungsgebiet: Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn sowie weitere Länder in Süd- und Südosteuropa
Projektpartner:
Association Jeunes Errants (AJE) – Frankreich
Terre des Hommes Foundation – Schweiz
– Fédération Internationale Terre des Hommes – Belgien
Magyarorszagi Terre des Hommes Alapitvany „Lausanne“ – Ungarn
Stadt Barcelona – Spanien
Stadt Turin – Italien
– Abteilung Jugendwohlfahrt, Amt der Tiroler Landesregierung (Innsbruch) – Österreich
Untersuchte Einzelfälle die im Rahmen der Studie untersucht werden sollen: insgesamt etwa 1200 (mehrere Dutzend pro Partnerstadt, abhängig von der Situation vor Ort)
Arbeitssprache des Projekts: Französisch während der Seminare, Englisch kann in der Forschungsphase und für weitere Informationen genutzt werden
Zielgruppe: unbegleitete jugendliche Migranten, die möglicherweise Opfer von Menschenhandel sind
Hintergrund/Ausgangslage der Forschung:
– Umfang der Problematik in zahlreichen europäischen Städten
– Identifizierung des Problems von Menschenhandel
– häufig irregulärer Aufenthaltsstatus der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Einreise in die aufnehmende Stadt/Region
– Schwierigkeiten, die ursächlichen Gründe für Migration zu bearbeiten, sowie den familiären und sozialen Hintergrund zu ermitteln
– Komplexität des rechtlichen Rahmens auf nationaler und internationaler Ebene (Konventionen und Abkommen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen)
– zahlreiche Fragen in bezug auf die Möglicheiten und Mindestbedingungen für eine freiwillige Rückkehr in ihre Heimatregion
Ziele: Konkrete Antworten zur Machbarkeit von Rückkehr unbegleiteter Migranten zu finden, die möglicherweise Opfer von Menschenhandel sind. Analyse der Situation, Migrationsgeschichte, der besonderen Bedürfnisse und notwendigen Begleitung des Kindes oder Jugendlichen.
Projektphasen:
Aktionsphase: Einrichtung des Forschungsteams (AJE und Terres des Hommes) die in Zusammenarbeit mit den anderen Projektpartnern die besondere Situation der Kinder und Jugendlichen untersuchen. Ihre langjährige Erfahrung und  Einsatz für die Rechte jugendlicher Migranten sowie die Untersuchung der Bedürfnisse und Migrationsgeschichte der Jugendlichen soll so die Entscheidung erleichtern, ob eine Rückkehr möglich und wünschenswert ist oder nicht. 

Forschungsphase: Entwicklung des Forschungsdesigns während dreier Seminare, die eine Analyse der in der Aktionsphase gewonnenen Erkenntnisse möglich machen soll; Rückwirkungen auf die Aktionsphase; Herstellung eines Abschlussberichts und Veröffentlichung der Ergebnisse.
Zu erwartende Ergebnisse:
– Machbarkeitsstudie zu den Möglichkeiten, Mindesbedingungen und Modalitäten einer freiwilligen Rückkehr von Kindern und Jugendlichen die möglicherweise Opfer von Menschenhandel sind
– Entwicklung eines methodischen Ansatzes für Interviews zur Identifikation von Fällen von Menschenhandel
– Analyse der persönlichen und migrantischen Geschichten der Jugendlichen
– Verbesserung der Verfahren und Vorschläge für eine Operationalisierung der internationeln rechtlichen Schutzinstrumente zum Wohle von Kindern und Jugendlichen
Teilnahmemöglichkeiten: Teilnehmende Kommunalverwaltungen sollten ihre Erfahrungen und ihr Wissen im Umgang mit unbegleiteten jugendlichen Migranten, die in ihrem Territorium leben, im Rahmen der Studie mit den anderen Projektpartnern austauschen. Diese Partnerschaft dient der Untersuchung einer möglichst grossen Zahl von Einzelfällen, die die Referenzbasis der Studie darstellen, und so erleichtern, die persönliche Geschichte der Jugendlichen, ihre spezifischen Bedürfnisse im sozialen, kulturellen oder beruflichen Bereich zu erhellen.
Die Vernetzung con Städten, Kommunalverwaltungen, und Nichtregierungsorganisationen die auf diesen Bereich spezialisiert sind, soll die Herstellung von gemeinsamen Empfehlungen zur Arbeit mit migrantischen Jugendlichen geben. Diese Empfehlungen sollten darauf abzielen, die Lage der Jugendlichen die möglicherweise Opfer von Menschenhandel sind, ihre Ausbildung und soziale Unterstützung auf lokaler Ebene zu verbessern, sowie die Bedingungen und Modalitäten für eine freiwillige Rückkehr zu betrachten. 

Finanzierung: EU Kofinanzierung (70% der Gesamtkosten) durch die Europäische Kommission (Programm RETURN der Generaldirektion Freiheit, Sicherheit und Recht – Abteilung B zu Einwanderung und Asyl). Die Projektpartner beteiligen sich mit einem Eigenbeitrag, der die Gesamtkosten ihrer Teilnahme an Seminaren und Forschungsarbeit zumindest teilweise deckt. 
 Photos vom ersten Seminar in Marseille
 Photos vom zweiten Seminar in Budapest
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2007-09-26

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